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Frankfurt mit dem Fahrrad

Schon lange habe ich mir vorgenommen meine Tochter in Frankfurt mit dem Fahrrad zu besuchen. Das hat eigentlich viele Vorteile:
– ich bin an der frischen Luft und bewege mich
– per Rad sieht man viel mehr als mit dem Auto
– das Fahrrad ist umweltschonend und
– ich brauche dort keinen Parkplatz
Dann habe ich wirklich meinen Gasfuß überlistet und bin geradelt. Und ich fand es toll. Auf 11 km Strecke sieht man Frankfurt mit sehr vielen Gesichtern.

Gestartet bin ich in Neu-Isenburg. der Weg geht zunächst durch den Stadtwald. Dort finden sich wunderbare Wege, derzeit kein Fluglärm und viel Grün. Eine sehr schöne Strecke führt mit ganz wenig Steigung in Richtung Louisa. Dann fahre ich die kleine Strasse durch die Schrebergartenkolonie und vorbei an der Apfelweinwirtschaft „Zur Buchscheer“. Hier könnte man eine kleine Rast mit tollem Blick machen.

Danach geht es lange ein wenig abwärts den Ziegelhüttenweg entlang durch Sachsenhausen. Auf der Hohlbeinstrasse komme ich zum Museumsufer.

Nun bin ich am Main. Vor mir ist den Hohlbeinsteg, der mich auf die andere Mainseite bringt. Am Schaumainkai sind die Museen aufgefädelt, an der Kreuzung rechts das Städel und auf der linken Seite geht es zum Liebieghaus.  

Ich mache auch hier keine Pause sondern fahre über den Hohlbeinsteg…..

Hier noch ein paar Eindrücke vom Main mit seinen Ufern.

Dann bin ich im Bahnhofsviertel.

Hier sind die Fahrradwege nicht so besonders schön und durch die vielen Ampeln muss ich dauernd absteigen. Die Fahrt ist allerdings sehr kurzweilig. Auf der Rückfahrt war die Drogenszene schon deutlich aktiver als am frühen Nachmittag, da wollte ich aber keine Photos mehr machen.

Das Faszinierende an Frankfurt ist, dass verschiedene Lebens Welten ganz nahe beieinander sind. Auf der Moselstraße in Höhe Hauptbahnhof wechseln sich Wettstudios, kleine Bars und Bordelle ab, an der Ecke, die Kaiserstraße hoch kann man die teuren Geschäfte und das noble Publikum sehen. Und geradeaus fahre ich auf das Bankenviertel zu.

Weiter geht es durch das Westend, einer sehr teuren, sehr zentralen und schönen Wohngegend Frankfurts. Dort finden sich neue moderne Wohnhäuser

und alte Villen. Bei wunderbarem Sommerwetter freue ich mich über den schatten der alten Bäume.

Von der Senkenberganlage kann ich einen Blick auf die Rückseite des Senkenbergmuseums werfen.

Und dann bin ich in Bockenheim.

Bockenheim ist bunt. Die Leipzigerstrasse  ist eine quirlige Einkaufsstraße mit vielen kleinen Läden. Hier gibt es Marktstände und Geschäfte und Lokale aus vielen verschiedenen Ländern.

Mein Ziel ist allerdings ein kleines Gartenlokal, das Cafe Crumble. Hier treffe ich mich mit meiner Tochter und wir trinken einen wunderbaren Cappuccino und essen Crumble mit Vanillesauce.

Also mein Vorsatz ist, jetzt bei Frankfurt-Terminen möglichst oft das Fahrrad zu nehmen. Der Nachmittag hat mir sehr viel Spaß gemacht und am Abend war ich sehr zufrieden und ein bißchen müde. .

Eva

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